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So machst du deinen Wunscharbeitgeber auf dich aufmerksam

Du hast deinen Wunscharbeitgeber gefunden, aber er bietet aktuell kein passendes Stellenangebot? Das ist noch lange kein Grund, um zu resignieren. Mit einer Initiativbewerbung hast du die Chance, deinen Traumarbeitgeber auf dich aufmerksam zu machen – allerdings musst du ihm schlüssige Gründe dafür liefern, warum du dich an ihn wendest und weswegen genau du es Wert bist, seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Nichts landet schneller im Altpapier als ein standardisiertes Massenanschreiben. Wir haben für dich recherchiert und ein paar Tipps zusammengestellt, die dir dabei helfen, auf dem indirekten Weg in dein Wunschunternehmen zu gelangen. Denn die Chancen, durch eine Initiativbewerbung den Traumjob zu bekommen, sind gar nicht so schlecht.

    Allgemein

    Die Initiative liegt in deinen Händen

    Viele Gründe können dafür ausschlaggebend sein, dass du dich bewusst für ein Unternehmen entscheidest: Ein attraktives Unternehmensimage, auf dein Studium perfekt abgestimmte Arbeitsinhalte, ein idealer Standort oder auch gute Berichte von MitarbeiterInnen, FreundInnen oder gar Lehrbeauftragten. Dies sind nur einige Gründe, die es sinnvoll machen können, selbst die Initiative zu ergreifen, auch wenn aktuell keine freien Stellen ausgeschrieben sind. Darauf zu warten, bis die ideale Position kundgemacht wird, ist kein guter Rat. 

    Wenn dich das Gesamtpaket des Arbeitgebers anspricht, so kann eine Initiativbewerbung der Schritt in dein Wunschunternehmen sein. Allerdings muss er mindestens genauso gut vorbereitet und im Detail perfekt sein, wie eine klassische Bewerbung auf eine konkrete Vakanz. Dafür hast du den wesentlichen Vorteil, dass du im Vergleich zum klassischen Auswahlverfahren nicht nur ein/e KandidatIn unter vielen bist.

    Überzeuge im Anzeigen mit deinen Stärken

    © GaudiLab - Fotolia.com

    Wer ist dein favorisierter Arbeitgeber?

    Der allererste Schritt für eine erfolgreiche Initiativbewerbung ist – wie auch bei der klassischen Bewerbung – die Recherche über das Unternehmen. Unternehmenszahlen, Standorte, Personen, das Unternehmensportfolio und vor allem der Bereich, für den du dich interessierst, müssen zum Beispiel über den Webauftritt, Presseaussendungen, Karriereportale oder weitere Quellen eruiert werden.

    Ausschreibungen für Stellen aus der Vergangenheit können einen guten Anhaltspunkt dazu liefern, auf welche Fähigkeiten das Unternehmen großen Wert legt. Unbedingt notwendig ist es, den/die richtige AnsprechpartnerIn herauszufinden. Gerade in großen Konzernen ist häufig nicht die Recruitingabteilung die erste Wahl, vielmehr kann dir die Fachabteilung besser darüber Auskunft geben, ob Personalbedarf besteht. 

    Tipp:

    Ein kurzer aber gut vorbereiteter Anruf kann schnell ein klares Statement dazu abgeben, ob eine Bewerbung aus eigener Initiative sinnvoll ist. Sollte vonseiten des Arbeitgebers Interesse bestehen, ist es an der Zeit, ihn schriftlich von dir zu überzeugen. Sollte dir allerdings klargemacht werden, dass kein Interesse besteht, ist es besser, von einer schriftlichen Initiativbewerbung abzusehen.

    Anschreiben & Nachfassen

    Der schriftliche Teil – Das Anschreiben

    Im Gegensatz zur klassischen Bewerbung besteht bei der Initiativbewerbung in der Regel kein unmittelbarer Bedarf nach einer Arbeitskraft. Auch die konkreten Anhaltspunkte und Kriterien, die in Stellenanzeigen in der Regel aufgeführt sind, fehlen und erschweren die Erstellung der Unterlagen, da wichtige Anhaltspunkte fehlen. 

    Das Anschreiben (eine Seite im Format A4) im Rahmen einer Initiativbewerbung unterscheidet sich dabei in einigen Punkten von einer klassischen Bewerbung, da du zeigen musst, dass du das Unternehmen mit deiner Person bereichern und in die Zukunft führen wirst, top-informiert bist und nicht aus Verzweiflung handelst oder gar auf Mitleid hoffst:

    • Formuliere direkt: Nenne klar, was du suchst und was du zu bieten hast. Konjunktiv oder endlose Sätze sind – wie in allen Bewerbungsunterlagen – fehl am Platz.
    • Definiere deine Wunschposition im Unternehmen. Auch in einer Initiativbewerbung musst du dich auf eine konkrete Stelle bewerben: Im Gegensatz zur häufig angewandten Praxis ist es ratsam, den Begriff „Initiativbewerbung“ erst gar nicht aufzuführen, sondern schon im Betreff konkret „Bewerbung als [BERUFSBEZEICHNUNG]“ anzugeben.
    • Wenn du bereits Kontakt mit dem Unternehmen hattest, beziehe dich bereits zum Anfang des Schreibens darauf. Achte hierbei auf die korrekte Verwendung und Position von Titeln.
    • Im nächsten Abschnitt des Anschreibens ist es wichtig, dass du davon überzeugst, warum gerade du für die positive Entwicklung des Unternehmens benötigt wirst. Fasse deine Vorzüge, Stärken, die Schwerpunkte deiner akademischen Ausbildung und etwaige berufliche Vorkenntnisse prägnant zusammen.
    • Sinnvoll ist es dann, diese Kenntnisse mit den Tätigkeitsfeldern und Werten des Unternehmens zu verknüpfen. So zeigst du, dass du optimal ins Unternehmen passt.
    • Ein persönliches Portfolio kann deine Fähigkeiten in kompakter Form untermauern. Vermeide aber eine Überschneidung oder unnötige Dopplung mit dem Lebenslauf.
    • Eine „Personal Identity“ sowohl im Layout als auch in deiner Ausdrucksweise kann dir dabei helfen, mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Zwar sind zu freche Mittel nicht ratsam, aber ein exklusives Layout oder ein gut gewählter flotter Sager bleiben im Idealfall auch im Gedächtnis der/des Personalverantwortlichen – ein approbiertes Mittel, um bei künftigen Einstellungsrunden nicht in Vergessenheit zu geraten.
    • Ein aktueller Lebenslauf ist Pflichtbestandteil. Arbeitsproben können je nach beruflichem Umfeld angefügt werden. Zeugnisse und weitere Unterlagen werden in der Regel bei Interesse separat vom Unternehmen angefordert.

    Die Nachbereitung

    Solltest du innerhalb von zwei bis drei Wochen keine Rückmeldung erhalten, ist das Nachfragen durchaus erlaubt. Und sollte es nicht funktioniert haben: Kopf hoch! Vielleicht klappt es zu einem späteren Zeitpunkt oder in einem anderen Unternehmen!

    07/2017

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