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Karrieretest

Welche Angaben gehören in den Lebenslauf?

Ein optisch und inhaltlich gelungener Lebenslauf, je nach Geschmack auch "Curriculum Vitae" genannt, ist der zweite Hauptbestandteil einer erfolgreichen Bewerbung. Auch diese arbeitsspezifische Biografie sollte auf die Stelle zugeschnitten sein, für die du dich bewirbst. Viele PersonalentscheiderInnen sind so geschult oder haben so viel Erfahrung, dass sie bereits beim kurzen Überfliegen der Hauptpunkte des Curriculums eine Entscheidung für oder gegen den/die BewerberIn treffen. 

Ein typisches Curriculum Vitae ist je nach der Anzahl der Stationen im Leben ca. 1-3 A4-Seiten lang. Es besteht aus den folgenden Abschnitten:

Persönliche Daten

Deine persönlichen Daten einschließlich deines Geburtsdatums, bei männlichen Bewerbern ist ein Hinweis zur Ableistung des Präsenz- bzw. Zivildienstes möglich, je nach potenziellem Arbeitgeber oder persönlichem Geschmack kannst du Angaben zur Staatsangehörigkeit, Familienstand oder Religion machen.

Ein Bewerbungsfoto ist nach wie vor üblich: Hier solltest du zumindest die Einsteigerangebote von professionellen Fotostudios nutzen, da selbst gemachte Fotos unprofessionell sind.

Ausbildung

Anschließend zählst du chronologisch deinen akademischen Werdegang von heute beginnend rückwärts auf. Zeitraum (Monat / Jahr), Studiengang, Ausbildungseinrichtung, Schwerpunkte und auch der Titel der Abschlussarbeit(en) sind die Bestandteile. Im Block darunter folgt deine schulische Ausbildung, wobei hier auf die Volksschule und Unterstufe verzichtet wird. Wichtig ist vor allem die Oberstufe, das Datum deiner Matura und (falls vorhanden) Auszeichnungen.

Sollte es Lücken in deinem Werdegang geben, zum Beispiel durch einen Studienwechsel oder Krankheit, stehe am besten dazu und erkläre sie kurz in deinem Bewerbungsschreiben.

Der perfekte Lebenslauf

© contrastwerkstatt - Fotolia.com

Berufserfahrung

Falls du schon Erfahrung in der Praxis (auch Praktika) gesammelt hast, so solltest du sie auf jeden Fall unter Angabe des Zeitraums, des Arbeitgebers und einer kurzen Stellenbeschreibung anführen. 

Besondere Kenntnisse/Zusatzqualifikationen

In diesem Abschnitt sind berufsrelevante Kenntnisse gemeint, zum Beispiel deine Sprachkenntnisse oder spezielle EDV-Kenntnisse. Standardkenntnisse (z. B. Microsoft Word) solltest du nicht nennen, sie sind selbstverständlich. 

Das Niveau von Sprachkenntnissen führt immer wieder zu Schwierigkeiten, da es nicht eindeutig ist. In der Regel gilt: Grundkenntnisse sind die einfachsten Basiskenntnisse, gute Kenntnisse erlangt man nach mehrjährigem Schulunterricht, sehr gute Kenntnisse in Wort und Schrift erlangt man in der Regel beim Maturieren in einer Sprache und muttersprachliche Kenntnisse/Native Speaker-Niveau hat man nur, wenn man die Sprache äußerst perfekt beherrscht (z. B. in zweisprachigen Haushalten oder nach einem Sprachstudium mit langem Auslandsaufenthalt).

An das Ende des Dokuments setzt du das Datum und deine Unterschrift. Als besondere Draufgabe für den künftigen Arbeitgeber kannst du ehrenamtliches Engagement angeben. Hobbys oder Interessen sind heute nicht mehr Element eines richtigen Bewerbungsschreibens von AkademikerInnen. 

10/2016

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