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Master of Business Administration (MBA)

Ein spezieller Fall im Angebot der Studienprogramme ist das MBA-Studium, das eine ganz andere Zielgruppe und Ausrichtung hat, als das klassische Masterstudium. Wir erklären dir, welche Chancen und Vorteile ein MBA-Studium bringt, wie es aufgebaut ist und funktioniert, an wen es sich richtet und welche Zugangsvoraussetzungen gelten, um an einen der begehrten Studienplätze zu kommen. 


    Zielgruppe

    Das Studium für working professionals

    Der MBA ist postgradual, setzt also einen Studienabschluss oder mehrjährige Vorkenntnisse aus der Berufspraxis voraus und gilt als generalistisches Managementstudium für Menschen, die erfolgreich im Berufsleben stehen. MBA-Studiengänge richten sich vor allem an working professionals, die ihre Fähigkeiten im Management stärken und durch einen Masterabschluss festigen wollen.

    Das Ziel ist daher nicht die Grundausbildung von Null beginnend, sondern das vorhandene Know-how von Fachkräften aus der Praxis zu festigen und durch gezieltes Training für neue Herausforderungen zu stärken. Dies soll sie befähigen, vor allem im höheren Management eine professionelle und sichere Position einnehmen zu können. 

    Young Professionals

    © nd3000 - Fotolia.com

    Hauptzielgruppe sind dabei Fach- und Führungskräfte in den Ingenieur-, Natur- und Geisteswissenschaften, Juristen und Mediziner, nicht zuletzt aber auch Betriebswirte mit Berufserfahrung, die sich für eine höhere Position im Management qualifizieren möchten und das notwendige Know-how benötigen.

    Der Kick für die Karriere

    Der MBA eignet sich also vor allem für Menschen, die seit mehreren Jahren im Berufsleben stehen und das Gefühl haben, in einer Einbahn oder Sackgasse zu verharren, weil ihnen der berufliche Aufstieg durch das Fehlen einer adäquaten Weiterbildung verwehrt bleibt. Es gilt als der international anerkannte Kick zum weiteren Aufstieg auf der Karriereleiter und stärkt sowohl die soziale als auch fachliche Kompetenz, nicht nur durch seine Inhalte, sondern auch durch das teamorientierte und intensive Zusammenspiel von "alten Hasen" und "Newbies".

    Wo, was und wie lange

    Inhalte und Dauer

    Das MBA-Studium dauert - je nach den zeitlichen Möglichkeiten der Studierenden - in der Regel zwei bis acht Semester. Im Gegensatz zum klassischen Vollzeitstudium sind viele MBA-Studiengänge so konzipiert, dass sie neben dem Beruf studiert werden können. Die Lehrveranstaltungen, oder besser gesagt praxisorientieren Workshops, Seminare und Gruppenarbeiten, finden beim MBA deswegen oft an den Wochenenden oder in Blöcken statt.

    Inhaltlich werden zu zwei Dritteln vor allem die Führung und Organisation von Unternehmen und MitarbeiterInnen, Wettbewerbsanalyse und das strategische Marketing gelehrt, im restlichen Drittel werden individuelle Vertiefungen und Spezialisierungen gesetzt. Hier musst du deine eigene Wahl für das richtige Studium treffen! Das MBA-Studium endet wie ein normales Masterstudium mit einer Masterthesis und einer mündlichen Prüfung bzw. Verteidigung und dem akademischen Grad "Master of Business Administration (MBA)". 

    Master of Business Administration

    © Jacob Lund - Fotolia.com

    Wo kann man es studieren?

    Der MBA wird mittlerweile von fast allen österreichischen Universitäten aber auch von einigen privaten und darauf spezialisierten Hochschulen angeboten, wobei private Hochschulen ihre Studiengänge erst von der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung (AQ) akkreditieren lassen müssen, um den MBA-Abschluss verleihen zu dürfen. Universitäten tun dies in der Regel freiwillig, da dies ihre Studiengänge international besser profiliert. 

    Voraussetzungen & Kosten

    Das solltest du mitbringen

    Der Zugang zu den MBA-Studiengängen ist nicht einheitlich geregelt und wird von den verschiedenen Anbietern unterschiedlich gehandhabt. Ein Hochschulabschluss ist zum Beispiel nicht automatisch obligatorisch, manchmal reicht auch einschlägige Managementerfahrung.

    Fremdsprachenkenntnisse werden insbesondere in jenen Programmen vorausgesetzt, in denen der Unterricht nicht nur auf Deutsch stattfindet. Die Bandbreite reicht hier von 0 bis 100 Prozent. Da es in der Regel weitaus mehr BewerberInnen als Studienplätze gibt, erfolgt die Studienplatzvergabe über Bewerbungs- und Motivationsschreiben, Assessmentcenter oder ausgeklügelte Auswahlverfahren, wobei die Universitäten und Hochschulen hier freie Hand haben. 

    Master of Business Administration

    © kasto - Fotolia.com

    Kosten für ein MBA-Programm

    MBA-Programme gelten daher in Österreich als Weiterbildung und sind, egal ob an einer staatlichen Universität oder privaten Hochschulen, generell kostenpflichtig. Die Kosten reichen je nach Anbieter in Österreich in der Regel von ca. 10.000 bis zu 35.000 Euro für das Studium, wobei hier noch zusätzliche Gebühren und Kosten hinzukommen. Allerdings werden sowohl vom Bund als auch den Bundesländern Förderungen vergeben. Im Ausland gibt es noch wesentlich kostenintensivere Angebote, die auch schnell die 100.000 Euro-Grenze überschreiten.

    Generell gilt, dass die MBA-Programme an den großen Universitäten zwar günstiger, aber deswegen nicht zwangsläufig schlechter sind als an den kleineren privaten Hochschulen, da sie insbesondere für erstklassige DozentInnen attraktiv sind. 

    05/2017

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