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Tipps für dein Studentenleben

Das Studentenleben hält viele Herausforderungen bereit. Wie du deinen Studienalltag mit all den Anforderungen und Verpflichtungen meisterst, und dich dabei auch von Rückschlägen nicht unterkriegen lässt, erfährst du in unseren Anregungen und Tipps für dein Leben als Student!

    Studienalltag meistern

    So bringst du Uni, Job und Freizeit erfolgreich unter einen Hut

    Gemütlich ausschlafen, sich die Nächte um die Ohren schlagen und die Zeit frei einteilen – die Realität des Studentenlebens sieht oftmals anders aus. Aktuelle Studien belegen, dass sich viele junge Menschen von der Mehrfachverpflichtung Uni, Nebenjob und Praktikum sowie Privatleben überfordert fühlen und ihr Studium deshalb abbrechen. Wer die akademische Ausbildung in absehbarer Zeit absolvieren, nebenbei Geld verdienen und in der Freizeit auch noch Familie und Freunde sowie Hobbies nicht vernachlässigen möchte, muss sich gut organisieren und jede freie Minute optimal nutzen. Damit du trotz Prüfungsstress, Erarbeiten wissenschaftlicher Texte und Vorlesungen genug Zeit für einen sinnvollen Nebenjob und privates Vergnügen aufbringst, haben wir für dich die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

    Das Studentenleben meistern

    © stokkete - Fotolia.com

    So bewältigst du den Spagat zwischen Uni und Nebenjob

    Viele Studenten müssen ihr Studium zumindest teilweise durch einen Nebenjob finanzieren. Um genug Zeit für beide Verpflichtungen aufbringen zu können, ist ein sorgfältiges Zeitmanagement unentbehrlich. Erstelle vor dem Beginn des Semesters einen umfassenden Studienplan, indem du aus dem breiten Angebot an Pflichtvorlesungen und Übungen jene aussuchst, die sich auf drei oder maximal vier Tage in der Woche zusammenlegen lassen. Dabei musst du natürlich auch darauf achten, dass du Lehrveranstaltungen auswählst, die thematisch zu deinem Studienschwerpunkt passen. Wenn du deinen Studienplan auf einige festgelegte Tage der Woche eingrenzen kannst, bleiben dir immer noch drei Tage, an denen du beruflichen Verpflichtungen nachgehen kannst.

    Konzentriere dich bei deiner Jobsuche auf Stellen, die mit einem fixen und vorhersehbaren Zeitplan verbunden oder so flexibel sind, dass du die Arbeitsstunden abhängig von deinem Studienplan und idealerweise auch am Wochenende einteilen kannst. Wenn dein Studienplan während des Semesters so zeitintensiv ist, dass nur kleine Nebenjobs möglich sind, suche dir schon im Vorhinein projektbezogene Arbeit, der du in den mehrmonatigen Uniferien nachgehen kannst.

    Um deine im Studium erworbenen Kenntnisse zu vertiefen und deine Karrierechancen nach dem Abschluss zu optimieren, musst du in den meisten Studienrichtungen vorgeschriebene Pflichtpraktika absolvieren. Damit sich diese mit deinem Unialltag vereinbaren lassen, solltest du dich im Vorfeld bei der zuständigen Praktikumsstelle deiner Fakultät beraten lassen. Kommt eine Freistellung im Semester für dein Praktikum nicht in Frage, suche gezielt nach Arbeitgebern, die bereit sind, dich in den Sommermonaten oder während der Semesterferien zu beschäftigen.

    Den Studentenalltag meistern

    © Jacob Lund - Fotolia.com

    Private Verpflichtungen neben dem Studium genießen

    Auch wenn jeden Abend eine andere Party oder verlockende Veranstaltung stattfindet, wer fleißig und zielorientiert studiert und nebenbei noch arbeitet, findet oft keine Zeit mehr, Freunde zu treffen und das Privatleben ausgiebig zu genießen. Dennoch ist es für deine Persönlichkeitsentwicklung wichtig, deine sozialen Kontakte aufrecht zu erhalten. Bedenke dabei jedoch, dass Qualität einen höheren Stellenwert einnimmt als Quantität und organisiere Unternehmungen, die viel Raum für intensive Kommunikation und gemeinsamen Spaß bieten. Damit du dich auch Eltern und Geschwistern regelmäßig widmen kannst, plane abhängig von deinen Arbeitszeiten wöchentliche oder zweiwöchentliche fixe Familientage ein.

    Hobbies nicht aufgeben

    Auch wenn deine Woche bereits mit Lehrveranstaltungen, Jobverpflichtungen und privaten Unternehmungen vollgepackt ist, solltest du geliebte Hobbies nach Möglichkeit nicht vernachlässigen. Allerdings musst du genau beurteilen, welche Hobbies dir wirklich am Herzen liegen und deinem Stressabbau förderlich sind. Um nicht von einer Verpflichtung zur nächsten zu hecheln, verabschiede dich von allen Tätigkeiten, die nur mit unnötigem Zeitvertreib einhergehen. Durch die Mehrfachbelastung, die als Werkstudent mit Privatleben auf dich zukommt, ist es unumgänglich, Prioritäten zu setzen. Jene Studenten, die ihre eigene Arbeitsweise und ihren Lebensalltag in regelmäßigen Abständen analysieren und gegebenenfalls zu Veränderungen bereit sind, schaffen den mehrjährigen Spagat zwischen Uni, Job und Freizeit meist problemlos und feiern nach einer vollausgekosteten Studienzeit ihren Abschluss.

    Semesterferien

    Was tun in den Semesterferien?

    Die Semesterferien bieten vor allem eines: viel Zeit, die sich ganz nach eigenem Ermessen einrichten und verbringen lässt. Doch mit Füße hochlegen und in den Tag hineinleben ist es für die meisten Studenten nicht getan. Die Zeit soll möglichst sinnvoll und gegebenenfalls auch produktiv genutzt werden. Hier nun fünf Vorschläge, mit denen sich die vorlesungsfreie Zeit gut bewältigen lässt.

    Praktikum: Besuch im Berufsleben

    Bei einigen Studiengängen gehört es ohnehin zur Pflicht, bei den meisten wird es zumindest gern gesehen: das Praktikum. Wer während der vorlesungsfreien Zeit ein paar Wochen in die Betriebsamkeit des späteren Berufslebens reinschnuppern möchte, kann auf diese Weise wertvolle Erfahrungen sammeln. Diese können dabei behilflich sein, Studienschwerpunkte zu setzen oder neu zu bewerten.

    Ein Praktikum hilft dir aber auch bei der Berufsorientierung und kann dir aufzeigen, ob dein Traumberuf der richtige für dich ist, oder nicht. Und wer schon während des Praktikums ein gutes Bild von sich abgibt, hat es später leichter, eine feste Anstellung zu erhalten.

    Praktikum in den Semesterferien

    © kasto - Fotolia.com

    Der Ferienjob: Klamme Kassen auffüllen

    Der Ferienjob gehört zu den Klassikern, was die Semesterferien anbelangt. Denn dass die Haushaltskassen von Studenten gerne etwas schwächeln, ist alles andere als bloßes Klischee. Wer jetzt Geld verdient, kann sich den Stress des parallelen Arbeitens und Studierens während des nächsten Semesters sparen oder ihn zumindest etwas einschränken. Das bringt mehr Zeit ein, sich auf Klausuren vorzubereiten und im Endeffekt bessere Noten. Diese Option lässt sich übrigens sehr gut mit den beiden vorangegangenen Vorschlägen kombinieren. Wer also seinen Ferienjob gleich beim künftigen bzw. gewünschten Arbeitgeber durchführt oder dafür eine Weile ins Ausland geht, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe.

    Vor- und Nachbereitungen

    War das vergangene Semester besonders stressig, können die Semesterferien auch dafür verwendet werden, liegen gebliebene Dinge nachzuholen oder gewisse Themengebiete nachzuarbeiten und zu vertiefen. Wer das nächste Semester deutlich entspannter angehen möchte oder bereits jetzt weiß, dass es zu zeitlichen Engpässen kommen kann, nutzt die vorlesungsfreie Zeit einfach dazu, sich auf das nächste Semester entsprechend vorzubereiten.

    Viele Professoren stellen ihre Skripte und andere Vorlesungsinhalte schon vor Semesterbeginn zur Verfügung. Die entsprechende Fachliteratur kann vorher besorgt bzw. in der Bibliothek reserviert werden. Auch Studenten aus höheren Semestern können sich hier als gute Informationsquelle erweisen. Derart gut vorbereitet steht einem schwungvollen Start ins nächste Semester nichts mehr im Wege!

    Auslandsaufenthalt in den Semesterferien

    © janifest - Fotolia.com

    Auslandsaufenthalt

    Der Auslandsaufenthalt wird von vielen Personalern mittlerweile als obligatorisch angesehen. Warum also nicht die Semesterferien dafür nutzen, in anderen Ländern neue Lebenserfahrungen zu machen? Das Kennenlernen anderer Kulturen verschafft neue Einblicke und erweitert Blickwinkel. Ganz nebenbei ist das eine gute Gelegenheit, die eigenen Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern oder gleich eine neue Sprache zu erlernen.

    Urlaub: Einfach mal abschalten

    Trotz aller Vorsätze, möglichst produktiv zu sein, sollte ein Teil der Semesterferien auch als Urlaub eingeplant werden. Denn irgendwann müssen die Akkus wieder aufgefüllt werden, denn diese werden mit Beginn des nächsten Semesters wieder voll beansprucht. Wer abseits der Heimat studiert, wird sich auf ein Wiedersehen mit Freunden und Verwandten freuen und dabei alte Kontakte pflegen können.

    Einfach an einem Ort verweilen, an dem sich die Welt ein wenig langsamer dreht und an dem viele Erinnerungen an frühere Zeiten hängen. Das hilft dabei, neue Kraft zu schöpfen und ein wenig zur Ruhe zu kommen. Stress wird es später noch genug geben, weswegen die eine oder andere Woche Urlaub durchaus verdient sein kann - auch im Studentenleben.

    05/2017

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