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trendence Graduate Barometer Europe

Die europaweite Absolventenstudie trendence Graduate Barometer

Neben der nationalen Studienreihe führt das trendence Institut auch die gesamteuropäische Studie trendence Graduate Barometer Europe durch. An der Umfrage, die zwischen Oktober 2015 und Februar 2016 durchgeführt wurde, beteiligten sich rund 300.000 abschlussnahe Studierende aus 24 europäischen Ländern. Sie gaben Auskunft über ihre Erwartungen und Pläne bezüglich des Berufseinstiegs sowie über ihre beliebtesten Arbeitgeber.

Google und die "Big 4" dominieren weiterhin

Auch 2016 bleibt Google der beliebteste Arbeitgeber der europäischen Absolventen sowohl bei den Wirtschaftswissenschaftlern als auch bei den Technikern. Der Suchmaschinenriese platziert sich damit vor Apple (bei den Wirtschaftswissenschaftlern) bzw. Microsoft (bei den Technikern). Damit ist auf den vorderen Plätzen bereits ein wesentlicher Trend in diesem Jahr zu erkennen: Immer mehr Talente zieht es in die IT-Branche und IT-Unternehmen, allen voran Microsoft, zählen zu den großen Gewinnern unter den Wunscharbeitgebern.

Die Top 10 der beliebtesten Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler wird auch weiterhin dominiert von den "Big 4", allerdings zählen sie - mit der Ausnahme von Deloitte - zu den Verlierern in diesem Jahr. Das führt zu einer neuen Rangordnung innerhalb der Branche, erstmals seit 2011: PwC ist nun wieder beliebtester Arbeitgeber der Branche vor EY, und Deloitte überholt KPMG auf der Beliebtheitsskala der europäischen Absolventen.

Dagegen sind zunehmend sowohl Wirtschaftswissenschaftler als auch Ingenieure und Informatiker davon überzeugt, dass ihnen die klassischen Wirtschaftsberatungen wie McKinsey und BCG attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten.

Europas Top-Arbeitgeber

Das europäische Ranking (Europe's 100) stellt die Favoriten der europäischen Studierenden insgesamt dar: 

Top-Arbeitgeber Business Edition

RangArbeitgeber%
1Google11,54%
2Apple8,17%
3Volkswagen Group6,17%
4BMW Group5,93%
5PwC (PricewaterhouseCoopers)4,70%
6Microsoft4,69%
7EY (Ernst & Young)4,67%
8Deloitte4,54%
9L'Oréal4,22%
10KPMG3,92%

Top-Arbeitgeber Engineering/IT Edition

RangArbeitgeber%
1Google14,98%
2Microsoft8,14%
3Volkswagen Group 7,75%
4Apple7,35%
5BMW Group6,98%
6Airbus Group 4,54%
7IBM3,66%
8Siemens3,61%
9Bosch3,58%
10Intel3,44%

Vier österreichische Unternehmen unter den 100 beliebtesten Arbeitgebern Europas

In diesem Jahr haben es vier österreichische Unternehmen in die Top100 der beliebtesten Arbeitgeber der europäischen Absolventen geschafft: Bei den Wirtschaftswissenschaftlern sind das Red Bull auf Rang 43, die Erste Bank auf Rang 50 sowie die Raiffeisen Bank auf Rang 53. Die Strabag kann in fast allen europäischen Ländern in der Gunst der europäischen Absolventen zulegen, allen voran in Österreich, Polen, Rumänien, der Slowakei und Tschechien sowie in Deutschland - und steigt somit im Europa-Ranking der Techniker von Rang 53 auf 41. Die Erste Bank profitiert vor allem von ihrem Top-Positionen in Osteuropa und kompensiert damit die Verluste in Österreich selbst. In Rumänien liegt die Erste Bank beispielsweise auf Rang 2 der beliebtesten Arbeitgeber, in Tschechien auf Rang 5 - und auch in Ungarn und der Slowakei gewinnen sie neue potenzielle Bewerber.

Gender Pay Gap manifestiert sich bereits vor Eintritt ins Berufsleben

Die europäischen Wirtschaftsstudentinnen verlangen im Schnitt ein Viertel weniger Gehalt als ihre männlichen Mitbewerber und legen damit schon beim Jobeinstieg den Grundstein für die Gender Pay Gap. Österreich belegt den 18. von 24 Plätzen: Die Wirtschaftsstudentinnen verlangen hierzulande 19,0 Prozent weniger Gehalt als ihre Kommilitonen. Bei den Technikern sind die Gehaltswünsche zwischen Frauen und Männern etwas ausgeglichener: Die Technikerinnen in Europa geben sich mit 20,6 Prozent weniger Gehalt zufrieden als ihre Kommilitonen. Österreich liegt mit einer Differenz von 17,3 Prozent auf Rang 17.

Erwartetes Einkommen in k€

Fächergruppe Total Männer Frauen Gender Pay Gap
Business 23,6 27,8 21 24,5%
Engineering/IT 25,9 28,1 22,3 20,6%

Gründergeist in Osteuropa am größten

Rund ein Viertel der europäischen Absolventen will nach dem Studium ein Start-up gründen - und geht damit den Unternehmen als Mitarbeiter verloren. Die meisten Gründungswilligen kommen aus Osteuropa. Die österreichischen Wirtschaftswissenschaftler hingegen gehören zu den Gründungsmuffeln Europas: Sie belegen Platz 20 im Ranking der gründungswilligsten Absolventen. Bei den Ingenieuren und Informatikern sieht es etwas besser aus. Hier landen die Österreicher auf Rang 13 von 24 Ländern.

Weitere Studienergebnisse im trendence Ticker (PDF)

Wusstest du, dass...

... mehr als die Hälfte der Befragten Abstriche beim Gehalt machen würde, wenn ein Arbeitgeber gut zu ihnen passt? 

03/2017

Österreichs Top-Arbeitgeber

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